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  • Autorenbildildikocsamay

VERBANNE DICH SELBST. Reflektionen am Wegesrand.




In einer Welt, die den Verstand verloren hat,


Werden wir ständig dazu verführt,


Auf uns selbst zurückzufallen.



Uns wird permanent eingeimpft,


Dass wir uns MEHR mit uns


Selbst beschäftigen müssen.



Dass das der Weg in ein erfülltes Leben sei.



Nebenbei erleben wir eine absolute Epidemie


an psychischen Krankheiten, die immer


mehr am Vormarsch sind:



- Depressionen


- Angststörungen


- Gefühle von Sinnlosigkeit


- Einsamkeit, innere Leere, Isolation



Wenn diese Kultur der Selbstbesessenheit & Über_Psychologisierung von allen &

allem funktionieren würde, würde ich sie unterstützen.



Aber die Ergebnisse zeigen ein anderes Bild.


Die Resultate sind einfach nicht da.



Was wäre, wenn es im Kern eigentlich um etwas völlig anderes ginge?


Wenn all unsere Konzepte von Glück & psychischer Gesundheit


fundamental falsch wären?



Evolutionär betrachtet sind wir eine Spezies die 98% ihrer Zeit über animistisch geprägt war.


Unabhängig von Kultur & Geographie:



Wir nahmen die Welt und uns selbst als beseelt war.


Wir waren durchdrungen von etwas ANDEREM.



Wir waren erfüllt von Lebendigkeit.


Und wir sahen & fühlten diese Lebendigkeit


In allem, was uns umgab:



Dem Rauschen der Flüsse.


Dem Flüstern der Bäume.


Dem Heulen der Wölfe.


Der unsichtbaren Innerlichkeit


von Steinen & Blumen.



Wir ließen Naturgeister und Gottheiten durch uns tanzen.


Und verloren unsere eigene Selbstbezogenheit in


der Einbettung in das größere Ganze.



Wir warfen uns ab. Wie eine Hülle.


Und schmolzen zurück in den Fluss unter allen Flüssen.


Lösten uns auf im Rhythmus, dem Beat, der unter allen Formen liegt.



Dieser fühlende Bezug zur Welt,


Dieses Ausbrechen aus der Selbstumkreisung,


DAS ist die essenzielle Medizin,


Die uns heute fehlt.



Denn wir alle verweisen auf etwas Anderes:



Auf die, die den Weg vor uns beschritten.


Und auf die, die irgendwann in unsere


Fußstapfen treten, wenn der Wind


Unsere Asche übers Land


Verteilt und die Vögel


Unsere Lieder singen.



Die Tatsache, dass ich von einer Linie barbarischer, pferdeverrückter, ungarischer Pferdehändler abstamme, die über Generationen hinweg aus Prinzip nur in Reitstiefeln zur Sonntagsmesse antraten, sagt alles darüber aus, was ich heute tue.



- Was mich im Kern ausmacht.


- Was mich zieht.


- Was mich ruft.



Woher ich komme.


Wohin ich gehe.



Mein Weg ist vorgezeichnet:



Von meinen reiternomadischen Ahnen,


von den Hufspuren im Sand, denen


ich hinterher halluziniere seit


ich ein kleines Mädchen bin.



Auf all meinen Wegen zurück in die Steppen dieser Welt.

 


Zurück in die weite Offenheit des kriegerischen Reitergeists,


der mich hervorgebracht hat & die erlösenden Ungewissheit


meines Schicksals.



... die Horizonte, denen ich entgegenreite


während ich Feuer spucke & den Geschichten


meiner Vorfahren erlaube, eine Heimat in


meinem Fleisch zu finden.



Wie wirst du dich selbst los?


Was ist der rote Faden, der dich zieht?

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